Automatisierung

Maßgeschneiderte Anlagen für die teil- und vollautomatisierte Produktion

Vollautomatisierte NDI-Station (Non-Destructive Inspection) mit zwei Robotern auf  Verfahrachsen zur Prüfung von Strukturbauteilen einer Rakete

Validierung von Taktzeiten und Prozessen mittels Robotersimulation

Projektvideo: Von der Planung über Konstruktion, Simulation, Montage und Inbetriebnahme bis zur Produktionsbegleitung und erfolgreichen Serienreife

Maßgeschneiderte Layouts und Taktzeitdiagramme für Ihre Produktion

Planung und Realisierung individueller Automatisierungslösungen für die Produktion

In zahlreichen Projekten erfolgte die Konzeption, Planung und Realisierung maßgeschneiderter Automatisierungslösungen für unterschiedlichste Fertigungs- und Produktionsumgebungen. Das Spektrum reicht dabei von teilautomatisierten Anlagen und Handarbeitsplätzen mit einzelnen Robotersystemen bis hin zu hochkomplexen, vollautomatisierten Fertigungslinien und Body-in-White-(BIW)-Anlagen mit mehreren hundert Robotern.

Die Auslegung der Automatisierung erfolgt stets auf Basis der individuellen Kundenanforderungen sowie der produktionsspezifischen Randbedingungen. Bereits in der Konzeptphase werden Produktionsvolumen, Produktvarianten, Taktzeiten, Flexibilitätsanforderungen, Qualitätsziele und Wirtschaftlichkeit ganzheitlich betrachtet. Ziel ist die Entwicklung robuster, leistungsfähiger und zukunftssicherer Produktionssysteme mit optimalem Verhältnis zwischen Investitionskosten, Betriebskosten und Anlagenverfügbarkeit.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Optimierung von Materialfluss, Anlagenlayout und Prozessverkettung. Dabei werden die Auslastung einzelner Anlagenbereiche, Roboter und Mitarbeiter ebenso berücksichtigt wie Pufferstrategien, First-in-First-out-(FIFO)-Konzepte, Produktmischungen (Mixed-Model-Produktion) sowie die Sicherstellung eines kontinuierlichen Produktionsflusses. Durch die gezielte Abstimmung dieser Faktoren können Engpässe vermieden, Stillstandszeiten reduziert und die Gesamtanlageneffektivität nachhaltig gesteigert werden.

Neben der eigentlichen Prozessplanung werden auch Energie- und Medienverbräuche frühzeitig bewertet. Hierzu zählen beispielsweise Druckluft-, Strom-, Kühlwasser-, Schutzgas- oder Prozessmedienbedarfe. Durch die Optimierung der Medienversorgung und die Auswahl geeigneter Technologien lassen sich Betriebskosten senken und Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Wartungsfreundlichkeit und Instandhaltbarkeit der Anlagen. Bereits während der Planung werden Zugänglichkeiten für Servicearbeiten, vorbeugende Wartungsmaßnahmen sowie effiziente Roboteraustausch- und Ersatzteilkonzepte berücksichtigt. Dadurch können Wartungszeiten minimiert und die langfristige Verfügbarkeit der Produktionsanlagen sichergestellt werden.

Zur Absicherung der Produktionsleistung werden moderne Simulations- und Planungsmethoden eingesetzt. Mithilfe von Layout-, Materialfluss- und Robotersimulationen können Taktzeiten, Anlagenkapazitäten und Prozessabläufe bereits vor der Realisierung überprüft und optimiert werden. Dies reduziert Projektrisiken und schafft eine belastbare Grundlage für Investitionsentscheidungen.

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Entwicklung von Teil- und Vollautomatisierungskonzepten
  • Planung und Auslegung von Fertigungs- und Montagelinien
  • Konzeption von BIW-Anlagen (Body in White)
  • Erstellung von Anlagenlayouts und Materialflusskonzepten
  • Auslegung von Robotersystemen und Roboterzellen
  • Taktzeit- und Kapazitätsanalysen
  • Planung von FIFO-Puffern und Logistikkonzepten
  • Auslegung der Medienversorgung und Energieeffizienzmaßnahmen
  • Entwicklung von Wartungs- und Roboteraustauschkonzepten
  • Durchführung von Simulations- und Machbarkeitsstudien
  • Planung von Qualitäts- und Prüfsystemen
  • Integration von Industrie-4.0- und Digitalisierungsstrategien
  • Erstellung von Lastenheften, Pflichtenheften und technischen Spezifikationen

Dabei können unterschiedlichste Fertigungs- und Bearbeitungsprozesse in automatisierte Produktionssysteme integriert werden, beispielsweise:

  • NDI-Scan-Systeme (Non-Destructive Inspection)
  • Punktschweißen, MIG-/MAG-Schweißen, Laserschweißen, Mutternschweißen, Bolzenschweißen
  • Laserlöten, Laserschneiden
  • Klebeprozesse
  • Stanzen
  • Prägen, Clinchen und Rollfalzen
  • Fügen und Montieren
  • Mess- und Prüftechnik
  • Kamerabasierte Qualitätskontrolle
  • Kennzeichnungs- und Rückverfolgbarkeitssysteme (Traceability)

Durch die Kombination aus fundierter Produktions- und Automatisierungserfahrung, modernsten Planungsmethoden sowie umfassendem Prozess-Know-how entstehen technisch ausgereifte und wirtschaftlich optimierte Anlagenkonzepte.

Das Ergebnis sind leistungsfähige, flexible und zukunftssichere Produktionssysteme, die hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, eine optimale Ressourcenauslastung ermöglichen und langfristig zur Steigerung von Produktivität, Anlagenverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit beitragen.